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Schülerberichte

 

Philipp (Klasse 8)

Als wir zum ersten Mal den Eisenbahnwagen von innen sahen, wurde uns bewusst, dass die Arbeit im Bahnwagen nicht so einfach wie geplant war. Zuerst haben wir mit Herrn Weiß besprochen und geplant, wie wir im Eisenbahnwagen anfangen sollten zu arbeiten und was wir erneuern müssen. Anschließend haben wir die Trennwände entfernt. Nachdem wir die Trennwände entfernt hatten, wurde von uns die Dachverkleidung abgenommen. Am Ende jeder Stunde brachten wir den angefallenen Müll in die Container. Zusätzlich kamen zweimal ein „Profi“, der uns erklärt hat, was wir von der Dämmung unbedingt entfernen sollten und was davon drin bleiben kann.

Meine Meinung: Mir hat die AG sehr gut gefallen, weil es mir Spaß macht Sachen umzubauen (auf- oder abbauen). Mir hat es auch gut gefallen, weil wir uns gut verstanden haben und wir ohne Konflikte auskamen!

Was haben wir uns vorgestellt was aus dem Waggon wird, wenn wir fertig mit dem Aufbau sind?

Wir haben uns überlegt einen neuen Klassenraum zu schaffen, und in dem Waggon Tische und Stühle zu stellen. Zusätzlich haben wir gedacht, dass in dem Waggon die SMV-Sitzungen stattfinden.

 

 

Teresa (Klasse 9)

Ich bin in die Eisenbahnwaggon-AG gegangen, weil ich viel Technisches und Handwerkliches lerne, weil ich lerne, wie man etwas renoviert und restauriert und weil es Spaß macht in einem Team zusammenzuarbeiten.
Letztes Jahr haben wir zunächst damit angefangen die alte Einrichtung des Waggons ab zu schrauben.
Als nächstes haben wir uns mit kaputten oder nicht mehr schönen Fenstern beschäftigt, sie abmontiert und versucht die Fensterscheiben auszumessen.
Da wir nicht wussten, was hinter den Wänden ist und die dahinter vermutete Isolierung noch funktioniert, haben wir diese freigelegt.
Wir holten auch einen Fachmann, der uns erklärte, wie die Isolierung funktioniert und ob sie noch ok ist. Von da an mussten wir Mundschutz tragen, da die Isolierung aus Glaswolle gesundheitsschädigend sein kann. Beim Freilegen der Decke sogar Ganzkörperanzüge.
Der Waggon war dreigeteilt; wir hatten uns aber entschlossen, dass wir einen großen Raum wollen, also trennten wir mit Hilfe einer Handkreissäge und einer Stichsäge die beiden Zwischenwände heraus.
Wir machten uns auch schon Gedanken darüber, wie der Waggon später aussehen soll, dafür erstellten wir ein Modell in 3-D am Computer.

In der AG habe ich gelernt besser mit Werkzeugen umzugehen z.B. Kuhfuß, Akkuschrauber, Stichsäge u.s.w.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber wegen der kurzen Zeit mussten wir unsere Arbeit immer so oft unterbrechen und sind daher nicht so schnell vorangekommen wie wir gerne wollten.

 

 

Lutz (Klasse 8)

Ich bin in die AG gegangen, da sich ein paar von meinen Freunden auch angemeldet haben und es mir sowieso immer gefällt handwerklich zu arbeiten, und man im Technikunterricht eh nie so intensiv arbeitet wie in einer kleinen AG.

Ich lernte wie man mit den Geräten richtig umgeht. Und dass man in einem großen Team zusammen schneller voran kommt und das Arbeiten auch viel mehr Spaß macht.
Nachdem wir die Wandverkleidung entfernt hatten, haben wir die Wände mit Malerfolie abgedeckt, damit die Steinwolle nicht so staubt, danach haben wir die Mineralwolle im vorderen Bereich des Wagens entfernt, weil sie gesundheitsschädlich sein kann. Anschließend haben wir die Deckenplatten herunter genommen; danach „durften“ wir wieder Mineralwolle entfernen.
Dann haben wir diejenigen Fenster raus genommen, die ersetzt werden mussten. Das nahm wieder mehrere Nachmittage in Anspruch, da wir erst ausprobieren mussten, wie wir die Fenster schnell und ohne dass sie kaputt gingen raus bekamen. Außerdem haben wir von den Schiebetüren den roten Anstrich weggekratzt.

Wir hatten also immer genug zu tun und auch immer genug Spaß - übers ganze Schuljahr verteilt.